Röteln

Röteln sind eine ansteckende Infektionskrankheit, welche durch die Rötelnviren beim Menschen ausgelöst werden.

Symptome

Die ersten auffallenden Symptome sind die typischen roten Flecken auf der Haut, die auch als Exanthem bezeichnet werden. Die hellroten Flecken treten zuerst hinter den Ohren auf und von dort breiten sie sich über den ganzen Körper aus. Dazu kommen Fieber und eine Anschwellung der Lymphknoten. Im allgemeinen sind die Symptome wie bei einem grippalen Infekt.

Röteln während der Schwangerschaft

Am gefährlichsten sind Röteln, wenn sie sich wärend einer Schwangerschaft einstellen. Dieses kann zu einer schweren Behinderung des ungeborenen Kindes führen oder sogar zu einer Todgeburt. Daher ist es sinnvoll, sich schon in jungen Jahren vorbeugend gegen Röteln impfen zu lassen.

Verbreitung

Die Übertragung entsteht durch Tröpfcheninfektion und nach einer Inkubationszeit von 14 bis 21 Tagen bilden sich im Gesicht die ersten roten Flecken. Nachdem die Ausbreitung der Flecken meist nach ca. 3 Tagen wieder verschwindet, bleiben erstmal Gliederschmerzen und erhöhtes Fieber. Wobei es bei älteren Patienten oftmals zu anhaltenden Gelenkschmerzen kommen kann. Jedoch hinterläßt die Krankheit lebenslange Immunität.

Das Haupterkrankungsalter ist das typische Schulkindalter. Ein Vorteil wäre daher, wenn junge Mädchen schon früh die Krankheit durchstehen und sie somit gegen eine spätere Ansteckung immun sind.

Bei Säuglingen kann eine Impfung gegen Röteln frühestens ab dem 18. bis 24. Monat vorgenommen werden.

Therapie

Der Krankheitsverlauf bei Röteln ist eher mild einzustufen, daher kommt eine Behandlung erst dann in Betracht, wenn das Fieber zu hoch steigt oder eine Gelenkentzündung in Folge der Krankheit auftritt. Kommen aber Schwangere mit dem Rötelnvirus in Kontakt, dann ist eine sofortige passive Immunprophylaxe mit Röteln Immunglobulin notwendig. Normalerweise verläuft die Krankheit bei der Hälfte der Patienten völlig ohne Beschwerden. Hat man sich die Kankheit erst nach der Geburt zugezogen, so heilen die Röteln folgenlos aus.

Therapie Bei Kindern

Die Behandlung bei Kindern ist meistens so gut wie nicht möglich und auch nicht nötig, da die Krankheit leicht verläuft und die Kinder somit zu Hause versorgt werden können. Sie schlafen meist viel und kurieren somit die Krankheit aus. Sollten die Lymphknoten vermehrt Schmerzen auslösen, so helfen warme Körnerkissen, die man auf die Lymphdrüsen legt. Aber um sich zu versichern, diese Krankheit auszuschließen, sollte man seine Kleinkinder wirklich schon im frühen Alter gegen Röteln impfen lassen.

Krankheiten

Bekannte Krankheiten im Überblick:
Diphtherie | Kinderlähmung | Keuchhusten | Hepatitis B | Masern | Mumps | Röteln